Die Geschichte der führenden Bank im Thurgau

Die TKB wird 1871 als «Thurgauische Kantonalbank» gegründet. Sie expandiert rasch – innert zehn Jahren errichtet die Bank 30 Einnehmereien im ganzen Kanton. Noch heute zeichnet ein dichtes Geschäftsstellennetz die TKB aus: An 29 Standorten im Thurgau ist sie präsent. In den fast 150 Jahren ihres Bestehens entwickelt die TKB sich zu einer modernen Universalbank. 2014 geht die TKB an die Börse: Kunden und Bevölkerung erhalten die Möglichkeit, sich mit Partizipationsscheinen an der Bank zu beteiligen. Die TKB gehört heute zu den zwanzig grössten Banken der Schweiz – 2015 beträgt ihre Bilanzsumme erstmals mehr als 20 Milliarden Franken.

TKB Bankstelle Weinfelden

2017
Die TKB nimmt ihren Erweiterungsbau in Weinfelden in Betrieb. Das fünfgeschossige Gebäude ist mit einer Passerelle mit dem Hauptsitz verbunden. Rund 100 Mitarbeitende beziehen ihre neuen Arbeitsplätze im Minergiegebäude mit der markanten Glasfassade.

2015
Die Bank veröffentlicht ihren ersten Nachhaltigkeitsbericht. Mit dem Bericht, der sich an den international anerkannten Leitlinien der Global Reporting Initiative (GRI) orientiert, macht die Bank ihre Nachhaltigkeitsleistung transparent.

Im Frühling 2015 findet die erste Partizipantenversammlung der Bank statt. 2‘500 Partizipantinnen und Partizipanten lassen sich in der Bodensee-Arena in Kreuzlingen über den aktuellen Geschäftsgang der Bank informieren.

2014
Die TKB geht an die Börse. Für das Partizipationskapital werden in einem ersten Schritt 50 Mio. Franken des vom Kanton zur Verfügung gestellten Grundkapitals umgewandelt. 2015 folgt eine weitere Tranche von 30 Mio. Franken. Der PS der TKB – es ist ein stimmrechtsloses Inhaber-Papier - wird an der Schweizer Börse SIX kotiert. Damit ist die TKB erstmals in ihrer Geschichte auch mit Beteiligungstiteln an der Börse, nachdem die Obligationenanleihen schon seit längerem an der Börse gehandelt werden können.

2011
Im Rahmen einer Revision des Kantonalbanken-Gesetzes wird die politische Oberaufsicht über die TKB neu geregelt. Die Kompetenzen sind neu zwischen Thurgauer Grossem Rat und Regierungsrat aufgeteilt. Das Parlament wählt weiterhin die Mitglieder des Bankrates und den Bankpräsidenten und verabschiedet den Geschäftsbericht. Im Gesetz wird zudem erstmals eine Abgeltung für die Staatsgarantie verankert. Im Folgejahr verabschiedet der Grosse Rat die von der Regierung erarbeitete Eigentümerstrategie der TKB.

2002
Die Thurgauer Bevölkerung stimmt über eine Rechtsformänderung der TKB ab: Geplant ist die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft. Der Thurgauer Grosse Rat befürwortet die Vorlage, die vom Stimmvolk allerdings mit einem Nein-Anteil von 56 Prozent abgelehnt wird. Die TKB bleibt eine öffentlich-rechtliche Anstalt.

1992
Die TKB zentralisiert ihre Logistik-Dienstleistungen im Betriebszentrum in Weinfelden. Im Neubau befinden sich auch die Ausbildungsräume der Bank; zudem wird ein Mitarbeiter-Restaurant in Betrieb genommen

1988
Die Bank passt ihren Firmenname dem modernen Sprachgebrauch an. Aus der «Thurgauischen Kantonalbank» wird die «Thurgauer Kantonalbank» (TKB).

1969
Der neue Hauptsitz in Weinfelden wird in Betrieb genommen.

1964
Das revidierte Bankengesetzt ermöglicht eine Neuausrichtung: Die Bank erhält das Recht, alle wesentlichen Bankgeschäfte zu betreiben. Die Thurgauische Kantonalbank entwickelt sich zur Universalbank.

1945
Der volkswirtschaftliche Aufschwung nach dem Krieg drückt sich bei der Thurgauischen Kantonalbank in einem markanten Anstieg des Hypothekargeschäftes aus. Immer öfters finanziert sie zudem Projekte des Kantons und der Gemeinden.

1929
Im Sog der New Yorker Börsenkrise ist es in der Schweiz zu einer Reihe von Banken-Zusammenbrüchen und zu Kündigungen von Hypotheken. Die Thurgauische Kantonalbank macht von dieser rigorosen Massnahme selbst in diesen Krisenjahren nie Gebrauch. Auch die Jahre des Zweiten Weltkriegs übersteht die Bank unbeschadet, obwohl unlukrative kriegswirtschaftliche Aufgaben übernommen werden müssen.

1919
Die Thurgauische Kantonalbank vergrössert ihr Filialnetz und steigt in den 20er-Jahren zur viertgrössten Kantonalbank der Schweiz auf.

1877
Trotz der Wirtschaftskrise vermag die Bank das Vertrauen der Thurgauer Bevölkerung zu gewinnen und expandiert. Innert zehn Jahren errichtet sie 30 Einnehmereien im ganzen Kanton. Die Zeit bis zum Ersten Weltkrieg ist durch ein starkes Wachstum des Hypothekenbestandes gekennzeichnet.

1871
Im Mai eröffnet die erste Thurgauische Kantonalbank in Weinfelden.

1849
Der Grosse Rat befasst sich mit der Revision der Kantonsverfassung und schafft den Verfassungsartikel für eine staatliche Bank.

Anfang des 19. Jahrhunderts
Im Zuge der Industrialisierung steigt die Nachfrage nach Investitionskapital, der Ruf nach der Schaffung eines eigenen, thurgauischen Kreditinstitutes wird laut.

Detaillierte Chronik zur Geschichte der Thurgauer Kantonalbank

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